Friedensbildung durch Förderung des interkulturellen Dialogs ("Bridging Peace")



Projektträger: HWI - HILFSWERK INTERNATIONAL (ehemals: Hilfswerk Austria)Land: Austria Fördersumme: € 65.000,00Beginn: 01.01.2007Ende: 31.12.2007

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Hilfswerk Austria ist eine international tätige, humanitäre Organisation, die als Teilverein des Österreichischen Hilfswerks weltweit den zivilen Opfern von Kriegen und Umweltkatastrophen hilft sowie Entwicklungszusammenarbeit leistet. Das Projekt "Friedensbildung durch Förderung des interkulturellen Dialogs" vom Hilfswerk Austria (HWA) verfolgt drei Zielsetzungen und ist in drei Teile konzipiert. Das erste Ziel ist die Intensivierung des internationalen akademischen Austausches durch die Erarbeitung einer vergleichenden wissenschaftlichen Studie zwischen Österreich und Nikaragua zum Thema "Interkultureller Dialog". Die Donau-Universität Krems (Lehrgang: Interkulturelle Kompetenz) und die Universität URACCAN ("Interkulturelle Universität der indigenen Völker und ethnischen Gemeinschaften") werden gemeinsam die Methodologie und Struktur der Studie festlegen. Das zweite Ziel stellt die Förderung des interkulturellen Dialogs und Erweiterung der interkulturellen Kompetenz durch eine vernetzte Projektarbeit in Schulen (Österreich- Bosnien und Herzegowina-Nikaragua) in den Mittelpunkt. 20 österreichische Schulen aus fünf Bundesländern und je eine aus Nikaragua und Bosnien-Herzegowina werden sich gemeinsam, interaktiv mit Fragen der Interkulturalität u.a. via Internet beschäftigen. In einem Symposium, welches im November 2007 stattfindet, fließen die Ergebnisse der beiden Aktivitäten zusammen. Die Organisation erfolgt durch das HWA gemeinsam mit der Donau-Universität Krems. Zielsetzung ist die Sensibilisierung der allgemeinen Öffentlichkeit für das Thema Interkultureller Dialog durch Verbreitung der Studien und Projektergebnisse.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 85.000,00 und einer Laufzeit Jahren in der Höhe von EUR 65.000,00 (76,47 %) gefördert.

Projektnummer2397-27/2007
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.