Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Menschen mit intellektueller Behinderung



Projektträger: Diakonie ACT Austria GmbH (Spaltung von Diakonie Austria Gmbh)Land: Moldova Fördersumme: € 250.000,00Beginn: 01.01.2020Ende: 31.12.2022

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Dieses Projekt hat zum Ziel, die Inklusion und Rechte von Menschen mit intellektuellen Behinderungen in Moldau zu stärken.


Erwartete Ergebnisse


- Menschen mit intellektuellen Behinderungen, deren Familien und ältere Menschen in der Gemeinde Buiucani haben Zugang zu sozialen Dienstleistungen.

- Die lokale Organisation Hope and Health etabliert sich als das erstes Tagesbetreuungszentrum für Erwachsene mit intellektuellen Behinderungen in Moldau.

- Hope and Health setzt sich auf nationaler Ebene und in der Gemeinde für die Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen ein.

 


Zielgruppe


Zielgruppen des Projekts sind 30 Menschen mit intellektuellen Behinderungen, die in der Hope and Health Einrichtung betreut werden, sowie deren Familien; 20 Menschen mit intellektuellen Behinderungen die in begleitete Arbeitsstätten integriert werden; 20 ältere Menschen, die durch die Sozialküche Mittagessen erhalten; an die 100 VertreterInnen der Regierung und Zivilgesellschaft, die in anwaltschaftliche Arbeit und den Austausch zu best practices involviert sind; mindestens 5 Behindertenorganisationen sowie das staatliche Ausbildungszentrum für SozialarbeiterInnen.


Maßnahmen


Die Aktivitäten umfassen: begleitete Arbeitsstätten in einer Sozialküche, Werkstatt sowie Gartenaktivitäten; armutsgefährdete alte Menschen erhalten regelmäßig Mittagessen aus der Sozialküche; Therapieangebote; Gemeindeaktivitäten um die Sichtbarkeit und Interaktion zu stärken; Umsetzen von Standards und Qualitätsbestimmungen für die Tageseinrichtung; Investitionen in Räumlichkeiten; Training von MitarbeiterInnen; Organisationsentwicklung von Hope and Health; anwaltschaftliche Arbeit für Qualitätsstandards sozialer Dienstleistungen und deren Finanzierung; Trainings für andere NGOs und SozialarbeiterInnen.


Hintergrundinformation


Moldau hat die UN Behindertenrechtskonvention unterzeichnet. In der Praxis ist jedoch das Service für und der Schutz von Menschen mit Behinderungen mangelhaft. 2017 wurde, unter anderem aufgrund des Einsatzes lokaler NGOs wie der Partnerorganisation Hope and Health, das Nationale Programm zur Integration von Menschen mit Behinderungen beschlossen, welches auf der UN Konvention beruht und die Entwicklung von Dienstleistungen auf Gemeindeebene vorsieht.


Das Projekt trägt zu den Ziele 10,13, 14 des EU Gender Action Plan (EU GAP II) sowie zu den SDGs 1.3., 3c, 4.5, 5 und 16.7 bei.


Der OEZA-Kofinanzierungsanteil beträgt 54,11 %.

 

Projektnummer8108-02/2020
MittelherkunftOEZA
Sektor Andere soziale Infrastruktur und Leistungen
Tied
ModalitätProject-type interventions
Marker Gender: 1, Poverty: 1
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.