Improving Access to Reproductive, Child and Maternal Health in Northern Uganda



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre HilfeLand: Uganda Fördersumme: € 300.000,00Beginn: 01.09.2014Ende: 31.08.2017

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel ist es, durch den Abbau von Barrieren den Zugang zu medizinischen Dienstleistungen in den Bereichen sexuelle, reproduktive und Mutter-Kind-Gesundheit (sexual, reproductive, child and maternal health – SRCMH) im Projektgebiet nachhaltig zu verbessern. Es werden speziell Männer dabei unterstützt, Einstellungen und Verhaltensweisen, die SRCMH negativ beeinflussen, zu reflektieren und zu ändern. Dabei wird mit Männern gearbeitet, die als Rollenvorbilder in einer Gemeinschaft identifiziert und entsprechend geschult wurden. Über Dialoge mit Jugendlichen, mit der Lokalverwaltung und in Schulen werden Fragen der Geschlechternormen und der sexuellen und reproduktiven Gesundheit erarbeitet. Dadurch werden die Kenntnisse der Begünstigten über SRCMH erhöht und gesundheitsfördernde Verhaltensweisen unterstützt. Das soll auch zu einer besseren männlichen Unterstützung für Frauen und Mädchen beim Zugang zu SRCMH-Dienstleistungen führen. Durch die Schulung von Gesundheitspersonel über geschlechtsspezifische Aspekte der sexuellen und reproduktiven Gesundheit soll die Qualität der Dienste verbessert und der Zugang auch für Männer erleichtert werden.


100 männliche Rollenvorbilder (“Role Model Men”) und ihre Familien werden direkt begünstigt (510 Personen). Weitere Begünstigte sind die Mitglieder der 10 Haushalte (5100 Personen), mit denen die Männer arbeiten werden. Insgesamt kommt das Vorhaben ca. 5600 Personen zugute.


Erwartete Resultate:

1: Alle Mitglieder der teilnehmenden Haushalte verfügen über das notwendige, altersentsprechende Wissen über die wichtigsten Themen von SRCMH, um ihre Familienmitglieder beim Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen zu unterstützen.

2: Männliche Jugendliche und Erwachsene verhalten sich unterstützend in Bezug auf den Zugang zu SRCMH-Dienstleistungen ihrer Familienmitglieder.

3: Gesteigertes Bewusstsein der Gesundheits- und Bildungsdienstleister und deren aktive Rolle im Abbau von Barrieren fördern den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen.

Projektnummer2729-02/2014
MittelherkunftOEZA
Sektor Bevölkerungspolititk/-programme und reproduktive Gesundheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.