Psychosoziale Beratungszentren für Kinder und Eltern in Bosnien Herzegowina und Kosovo - Folgephase



Projektträger: The Foundation TOGETHER - Regional Center for the Psychosocial Well-being of ChildrenLand: States of ex-Yugoslavia, unspecified Fördersumme: € 360.000,00Beginn: 01.01.2004Ende: 31.12.2005

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das ggstdl. Projekt ist die Folgephase des im Rahmen des Beitrags zum Vorsitz Österreichs des Human Security Networks initiierten Projektes psychosozialer Unterstützung für traumatisierte Kinder in Bosnien und Kosovo. Ziel der von der slowenischen Stiftung Together/Skupaj durchgeführten Folgephase ist die Weiterentwicklung, Institutionalisierung und lokale Verankerung der in der ersten Phase unterstützten Gemeindezentren für Kinder in Bosnien und im Kosovo.

Zielgruppen sind Kinder mit psychosozialen Problemen und (Kriegs)Traumata sowie deren Eltern, Lehrer und andere Vertreter von Berufen, welche sich mit Kinder- und Jugendarbeit befassen. Ferner verbreiten die Zentren Informationen über Maßnahmen im Bereich des Kinderschutzes und arbeiten mit Schulen, Kindergärten, medizinischen Institutionen, etc zusammen, um die psychosozialen Aspekte der Arbeit dieser Institutionen und Dienstleistungen zu verbessern. Weiterer Bestandteil des Projektes ist die Sensibilisierung der Gemeinden für die Bedürfnisse und Rechte der Kinder. Schließlich soll durch dieses Projekt auch die freiwillige Arbeit für und von Kindern gefördert werden. Hierbei sollen insbesondere Maßnahmen zum Aufbau von Kapazitäten der Zivilgesellschaft durchgeführt werden. In Bosnien konzentrieren sich die von der bosnischen Partnerorganisation Osmijeh, Center for Psychological Assistance and Development of Voluntary Work durchgeführten Aktivitäten auf die Kantone Tuzla und Senica Doboj. Im Kosovo ist die Region Ferizaj als Zentrum der Maßnahmen vorgesehen; hier ist die entsprechende lokale Partnerorganisation das Center for Promotion of Education in Kosovo.

Projektnummer7994-00/2004
MittelherkunftOEZA
Sektor Gesundheit allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.