REdUSE - Reduktion des Ressourcenverbrauchs



Projektträger: Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000Land: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 60.000,00Beginn: 01.07.2010Ende: 31.12.2013

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Der ansteigende Ressourcenverbrauch Europas hat direkte und indirekte Auswirkungen auch auf die Entwicklungsländer. Die Ressourcenextraktion in diesen Länderrn hat vielerlei negative Auswirkungen auf die Umwelt, die sozialen Bedingungen und auf die Armut in den sich entwickelnden Ländern, insbesondere, wenn die Wertschöpfung nicht im Herkunftsland verbleibt. Anhand der Baumwollproduktion, besonders im Sub-Sahara-Raum, wird die Problematik dargestellt.


Das Ziel von REdUSE ist es, innerhalb von 3 Jahren:

Durch Forschung in den südlichen Partnerländern und durch Zusammenfassung der Ressourcennachfrage im Rahmen zweier 'Globalen Ressourcenberichte' eine wissenschaftliche Datenbasis zu schaffen, diese für die Zielgruppen des Projektes (EntscheidungsträgerInnen, Lehrer und Schüler, allgemeine über die Medien erreichbare Öffentlichkeit) spezifisch aufzubereiten.

Durch intensive Informationstätigkeiten bei Entscheidungsträgern in den europäischen und den südlichen Partnerländern für eine kohärente Einbeziehung der Entwicklungsfragen in die europäische Ressourcen-Politik sorgen.

Durch eine Öffentlichkeitsoffensive für LehrerInnen und Schülerinnen bei jungen EuropäerInnen, aber auch in der Öffentlichkeit der südlichen Partnerländer für ein nachhaltiges Problembewusstsein sorgen: und zwar mit Hilfe einer bereits erprobten Multivisionsschau und unter Einsatz von neuen Medien bzw. webbasierten technischen in Europa und duch Web- und Printmaterialien bei den südlichen Partnerländern.

Die allgemeine Öffentlichkeit in Europa und den südlichen Partnerländern durch gezielte Presse- und Medien- und Informationsarbeit über die Situation der Europäischen Importe und der damit verbundenen Probleme, aber auch über die möglichen Lösungsmöglichkeiten informieren.

Das Projekt wird mit Partnern aus England, Nordirland, Frankreich, Italien, Tschechien, Ungarn, Brasilien, Chile, Togo und Kamerun umgesetzt.

Projektnummer2325-12/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Umweltschutz allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.