Schule "Casa Austria"



Projektträger: Österreichisch-bolivianische GesellschaftLand: Bolivia Fördersumme: € 50.000,00Beginn: 01.01.2007Ende: 31.12.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Hauptziel des Projekts der Österreichisch-Bolivianischen Gesellschaft ist es, eine Integralschule zur Armutsbekämpfung in der Stadt El Alto aufzubauen. Diese Schule soll, neben der Bildung der SchülerInnen, die Alphabetisierung der Kinder und deren Eltern fördern und Berufsausbildende Kurse für Schüler und beide Elternteile anbieten. Außerdem sollen regelmäßig Bildungs- und Weiterbildungsseminare für LehrerInnen sowie für das beratende Personal in den Bereichen Aids und Soziale Hilfe stattfinden. Damit sollen das Bildungsniveau vor allem der aus dem ländlichen Berich zugewanderten Bevölkerung von Elt Alto und die langfristig die wirtschaftliche Produktivität erhöht werden.


Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche und deren Eltern in El Alto, die im Wohnviertel "San Felipe de Seque" Sektor 8 der Stadt El Alto angesiedelt sind. Hauptsächlich sind es Kinder von Landarbeitern, die in die Stadt geflüchtet sind, um ein besseres Leben zu führen, und Erwachsene (ehem. LandarbeiterInnen, alleinerziehende Mütter), LehrerInnen.


Aktivitäten:

- Ausbau der Integralschule "Casa Austria"

- Allgemeine Bildung und Berufsausbildungskurse für die Schüler der Schule Berufsausbildungskurse für Eltern der Schüler.

- Alphabetisierungskurse für Kinder und Eltern innerhalb des Schulgebäudes

- Alphabetisierungskurse für Erwachsene, welche keine Kinder in der Schule haben und nicht lesen und schreiben können, aber im Einzugsbereich der Schule leben

- Aufklärungskurse zur Krankheit HIV/Aids

- Bildungs- und Weiterbildungsseminare für Lehrer und Personal in beratenden Funktionen der Bereiche Aids und Soziale Hilfe innerhalb des Schulgebäudes

- Wahrung eines Ausgleichs zwischen weiblichen und männlichen Schülern, um auf die Gleichberechtigung der Frauen bewusst aufmerksam zu machen

Projektnummer2319-14/2006
MittelherkunftOEZA
Sektor Grundbildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.