Dokumentarfilm 'Landrechte indigener SüdafrikanerInnen' (Postproduktion)



Projektträger: SADOCC. Dokumentations- und Kooperationszentrum Südliches Afrika. Southern Africa Documentation and Cooperation CentreLand: Austria Fördersumme: € 8.000,00Beginn: 01.10.2014Ende: 31.10.2015

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Bei dem Projekt handelt es sich um die Postproduktion des Dokumentarfilms ‚Griqua und ihr Kampf um Land im Neuen Südafrika‘.

Der 45-minütige Film basiert auf einem 6-monatigen Dreh in Südafrika, der wissenschaftlich durch zwei SozialanthropologInnen (Erwin Schweitzer, Kathrin Gradt) begleitet wurde.


Im Zentrum des Films steht das Bemühen der Griqua, einer indigenen Gruppe, nach dem Ende der Apartheid in Südafrika Land zurück zu erhalten und dieses für wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung nutzbar zu machen. An konkreten Landnutzungs- und Landforderungsprojekten sowie Interviews mit ExpertInnen wird nicht nur die Landfrage verdeutlicht, sondern auch deren Beziehung zu Menschenrechten, Entwicklungspolitik, Armutsbekämpfung und Umweltschutz. Des Weiteren wird die unterstützende und begleitende Rolle von europäischen und internationalen EZA-Akteuren thematisiert.


Die Dokumentation versteht sich als Beitrag zum European Year for Development (EYD) 2015. Über Vorführungen bei Filmfestivals, Präsentationen bei Veranstaltungen, Vertrieb von DVDs sowie TV-Ausstrahlungen (geplant) soll eine möglichst breite Öffentlichkeit erreicht werden. Zielgruppen: Fernsehpublikum, Studierende, interessierte Öffentlichkeit.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 14.580 mit Euro 8.000 gefördert.

Projektnummer2399-12/2015
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied0
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.