Fenster zur Welt: Rechte von Menschen mit Behinderungen stärken



Projektträger: Caritas Österreich (ehemals: Österreichische Caritaszentrale)Land: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 100.000,00Beginn: 01.09.2013Ende: 31.12.2015

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projekts ist es, die Kapazitäten von staatlichen und nicht-staatlichen AkteurInnen in Armenien und Belarus zu stärken, um sie zu befähigen, die UNICEF-Empfehlungen (2012) hinsichtlich Kinder mit Behinderungen (KmB) umzusetzen, für Rechte von Menschen/Kindern mit Behinderungen (M/KmB) einzutreten sowie (Sozial)Leistungen für MmB und deren Möglichkeiten der Teilhabe zu verbessern.

Das Projekt leistet einen Beitrag zur Erreichung der in der UN-Menschenrechtskonvention für die Rechte von MmB angeführten Grundsätze in Armenien und Belarus. Die beteiligten Partnerorganisationen sind seit vielen Jahren wichtige Akteurinnen im Bereich Rechte von MmB und in nationalen und internationalen Arbeitsgruppen vertreten. Eine weitere Professionalisierung im Integrationsbereich soll erreicht werden, indem staatliche und nicht-staatliche AkteurInnen an Trainings und Projektbesuchen teilnehmen und direkt in Kontakt mit Best Practice-Projekten kommen. Da Belarus bislang nicht die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen unterzeichnet hat, sollen die weißrussischen ProjektpartnerInnen diesbezüglich gestärkt werden.

Die inhaltlichen Schwerpunkte orientieren sich in beiden Ländern an den Empfehlungen der UNICEF und den WHO-Empfehlungen aus dem World Report on Disabilities (2011); in Armenien an den Richtlinien des Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (2006 – 2015). Bei einem Study Visit in Österreich soll über Möglichkeiten der Kooperation zwischen Staat und Zivilgesellschaft informiert werden. In Modellprojekten werden diese Kenntnisse umgesetzt.

Die Entwicklungsunterschiede zwischen den Regionen sind in beiden Ländern sehr hoch. Das Projekt soll dazu beitragen, Entwicklungsunterschiede anzugleichen. Durch den ganzheitlichen Ansatz leistet das Projekt auch einen Beitrag zu Demokratisierungs- und Empowerment-Fragen.

Projektnummer8108-08/2013
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.