Förderung der Rechte der indigenen Völker der karibischen Küste Nicaraguas



Projektträger: HORIZONT3000 - Österreichische Organisation für EntwicklungszusammenarbeitLand: Nicaragua Fördersumme: € 49.200,00Beginn: 01.12.2014Ende: 31.05.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt leistet einen Beitrag zur Verminderung der ethnischen und sozialen Diskriminierung der indigenen Völker der Karibikküste Nicaraguas. Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Kapazitäten der indigenen Bevölkerung und seiner territorialen Verwaltungen im Streben gegen ethnische und soziale Diskriminierung, durch die Verteidigung ihrer Rechte in Hinblick auf Lebensgrundlagen sowie der ethnischen und kulturellen Identität in der nördlichen Karibikküste Nicaraguas.

Das Projekt ist Ergebnis mehrerer Zusammentreffen zwischen der lokalen NRO 'Acción Medica Cristiana' (AMC), der 'Bluefields Indian & Caribbean University' (BICU) und HORIZONT3000 und der daraus entstandenen Identifikation der in den Versammlungen der Territorialverwaltungen artikulierten Bedürfnisse. Diese umfassen die Einzugsgebiete, in denen AMC und BICU Entwicklungsinitiativen implementieren (Munizip Río Coco, Río Prinzapolka und Puerto Cabezas).

Erwartete Ergebnisse:

Resultat 1: Die indigenen Völker der Karibikküste Nicaraguas und ihre Territorialverwaltungen konnten Kapazitäten zur Verteidigung ihrer Lebensgrundlagen sowie ihrer ethnischen und sozialen Identität entwickeln.

Resultat 2: Die indigene Bevölkerung und ihre Territorialverwaltungen partizipieren rechtlich anerkannt an den Entscheidungen in Bezug auf Lebensgrundlagen und die natürlichen Ressourcen ihrer Territorien.

Begünstigte:

Direkte: 692 Autoritäten von 12 Territorialverwaltungen und 218 Gemeinden, 230 Führungspersonen der Frauengruppen, 270 Jugendliche, 430 DozentInnen, 430 kirchliche Führungspersonen; insgesamt 2.052 direkte Begünstigte.

Indirekte: Ca. 110.000 Personen von 218 indigenen Gemeinden der Ethnien Miskitu und Mayagna.

Projektnummer2325-11/2014
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.