IÖ Sustainability Challenge – SDGs in Universitäten



Projektträger: WU - Wirtschaftsuniversität WienLand: Austria Fördersumme: € 280.000,00Beginn: 15.07.2020Ende: 15.07.2023

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel der Initiative ist die feste Verankerung der Sustainability Challenge und damit auch der SDGs an den österreichischen Universitäten.


Damit soll es dauerhaft und effektiv erreicht werden, innovative und nachhaltige Lösungen für globale Herausforderungen im Sinne der SDGs zu erarbeiten, das Wissen zu Nachhaltigkeit und SDGs bei Stakeholdern in Österreich (z.B. Unternehmen, Universitäten, Ministerien, NGOs) zu stärken und einen Beitrag zur Erreichung der globalen Entwicklungsziele zu leisten.


Erwartete Ergebnisse


Unter dem Motto „globale Herausforderungen – lokale Antworten“ werden durch die Sustainability Challenge folgende Ziele erreicht:

• Nachhaltige und innovative Lösungen für globale Herausforderungen werden gemeinsam von den TeilnehmerInnen erarbeitet

• Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, NGOs, Studierende etc. werden für die SDGs sensibilisiert: Unternehmen werden auf die SDGs aufmerksam gemacht und das Bewusstsein für das Potential der SDGs im (Unternehmens-)Alltag wird gestärkt. Umdenkprozesse werden angestoßen; Handlungswege, wie die Unternehmen das Erreichen der SDGs aktiv mitgestalten können, werden aufgezeigt.

• Brücken zwischen Wissenschaft und Gesellschaft werden gelegt.

• Innovative Partnerschaften werden ins Leben gerufen.


Zielgruppe


Von der SC profitieren 5-7 österreichische Universitäten, 240 (Master-)studierende aller Studienrichtungen, 24 Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und NGOs sowie mindestens 9 Start-ups.


Maßnahmen


1: SDGs an Universitäten: Dieses neue Ziel soll in den kommenden drei Jahren in den Vordergrund gerückt und durch eine eigene Stelle unterstützt werden. Es sollen unter anderem die verstärkte Einbindung SDG-relevanter Projekte wie der Sustainability Challenge in universitäre Curricula und in die Leistungsvereinbarungen der Universitäten erreicht werden.

2: Erhöhung des Bekanntheitsgrades von RCE und Etablierung neuer Partnerschaften: Durch Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkpflege werden weitere Partner akquiriert und bestehende Partnerschaften vertieft. Das stärkt die eigene Nachhaltigkeit und sichert den Fortbestand der Sustainability Challenge.

3: SDGs in Unternehmen: Gemeinsam mit Praxispartnern (sog. Service Learning Partner) wie Unternehmen, NGOs und öffentlichen Einrichtungen werden Studierende konkrete Projekte zum Themenschwerpunkt SDGs in Bezug auf das Umfeld des Partners bearbeiten.

4: Nachhaltige Start-ups für eine innovative EZA: Studierende mit Start-up Ideen, die den globalen Herausforderungen der Agenda 2030 mit innovativen Lösungen begegnen werden mit Beratung bei der Gründung unterstützt.

 


Hintergrundinformation


Die Kooperation mit der Sustainability Challenge besteht seit 2017. Im bisherigen Projektverlauf konnte die Sustainability Challenge durch die Fördertätigkeit der ADA bereits wichtige Ziele erreichen. So konnten zahlreiche neue Projektpartnerschaften mit Unternehmen und öffentlichen Organisationen etabliert, die Webseite von Grund auf erneuert, zwei Social Media Accounts aufgebaut und bespielt sowie pro Jahrgang rund 80 Studierende an die Thematik herangeführt werden.

Projektnummer2804-03/2020
MittelherkunftOEZA
Sektor Geschäftwesen und andere Leistungen
Tied280000
ModalitätProject-type interventions
Marker Environment: 1, Trade: 2
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.