Rahmenprogramm EWA 2009-2011



Projektträger: EWA - Entwicklungswerkstatt AustriaLand: South of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 1.040.000,00Beginn: 01.01.2009Ende: 31.12.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Rahmenprogramm der Entwicklungswerkstatt Austria (EWA) 2009-2011 hat zum Ziel, die Erfahrungen, die von EWA und der OEZA in den bisherigen Projekten in Senegal, Burkina Faso und Äthiopien seit dem Jahr 2000 gemacht wurden, zu kapitalisieren, das heißt zu analysieren, zu dokumentieren und an interessierte Partner weiterzugeben. EWA hat in der bisherigen Entwicklungszusammenarbeit eine langfristige Entwicklungsstrategie, welche die Stärkung lokaler Organisationen und Institutionen in den Bereichen Handwerkerförderung, Verbesserung der Funktionsfähigkeit von Kleinbetrieben, Aufbau lokaler Entwicklungsfonds verfolgt. Damit wurden die Selbsthilfekapazitäten der lokalen Partner im technischen, organisatorischen und finanziellen Bereich gestärkt. Mit dem Program sollen die lokalen Partner und Institutionen, welche in vorangegangenen Jahren bei der Gründung oder beim Aufbau unterstützt wurden, durch den angestrebten Kompetenztransfer befähigt werden, ihre eigenen Entwicklungswege zu definieren und umzusetzen, qualifiziertes Personal bzw. qualifizierte Verwaltungsorgane zur Verfügung zu haben, um eine autonome (Fonds)verwaltung zu sichern und um als kompetenter Partner für die Durchführung von Projekten zur Verfügung zu stehen, neue Partner zu finden, ihren Mitgliederstand zu erweitern und zu stärken, Eigenleistungen der Bevölkerung zu organisieren, komplementär zu den Strategien der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit zu arbeiten. Darüber hinaus sollen die Ergebnisse der 'Kapitalisierung' zu einem Erfahrungsaustausch zwischen AkteurInnen der OEZA, den lokalen Projektpartnern, Vertretern von Ministerien, NGOs, Netzwerken und anderen internationalen AkteurInnen führen. Dazu ist es auch notwendig, die in der Vorphase des Rahmenprogramms begonnenen Projekte in der aktuellen Phase weiterzuführen und abzuschließen.

Die Zielsetzungen der vier Einzelprojekte, von denen je 2 in Äthiopien und Senegal laufen, sind in den einzelnen Kurzinformationen beschreiben.

Projektnummer1980-03/2009
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.