Social Inclusion and Human Rights in Macedonia: The Human Rights Based Approach from Theory to Practice - A new Human Rights dimension to Social Inclusion and Poverty Reduction



Projektträger: BIM-FV - Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte - ForschungsvereinLand: Macedonia Fördersumme: € 550.000,00Beginn: 16.11.2009Ende: 31.12.2012

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das vorliegende Projekt zielt darauf ab, den Menschenrechtsansatz (MRA) in nationalen und lokalen Planungsprozessen in den Bereichen soziale Inklusion, sozialer Schutz und Armutsbekämpfung im Rahmen des EU Beitrittsprozesses dauerhaft zu verankern. Es baut auf den Ergebnissen des OEZA-finanzierten Projekts 'Armut und Menschenrechte in Mazedonien' wie auch auf den Empfehlungen dessen externer Evaluierung auf. Die Weiterführung der Verankerung des MRAs im EU Beitrittsprozess soll eine sozial inklusive Regierungspolitik sowie das Monitoring der Sozialpolitik von Seiten der Zivilgesellschaft zum Ergebnis haben.

Das Projekt setzt auf zwei Ebenen an:

1. Auf nationaler Ebene ist das Ziel die Stärkung der Rechenschaftspflicht der Regierung im Bereich Menschenrechte und sozialer Inklusion. Im Mittelpunkt stehen Politikgestaltung und Monitoring im Sozialbereich sowie die Beziehung zwischen den Rechtsträger/innen und den Pflichtenträger/innen. Die im Sozial- und Armutsbereich arbeitenden NGOs gründen die mazedonische 'Anti Poverty Platform', die an das europaweite Netzwerk des European Anti-Poverty Network anschließt. Dieses ist auf der Ebene der EU und ihrer Mitgliedstaaten die führende Plattform im Bereich des Monitoring der Sozialpolitik.

2. Um den MRA in der lokalen Entwicklungsplanung stärker zu verankern, wird in einer zweiten Projektkomponente eng mit der Vereinigung der Einheiten der lokalen Selbstverwaltung, dem Ministerium für Lokale Selbstverwaltung und dem Arbeits- und Sozialministerium gearbeitet. Dabei sollen in erster Linie die Pflichtenträger/innen entsprechend der im Zuge des Dezentralisierungsprozesses neu verteilten Zuständigkeiten der staatlichen Akteure im Sozialbereich unterstützt werden. Darüber hinaus werden ausgewählte Projektgemeinden dabei unterstützt, eine klare Zuordnung der institutionellen Pflichten im Rahmen der sozialen Inklusion und des sozialen Schutzes zu entwickeln und diese durch geeignete Maßnahmenpakete umzusetzen.

Projektnummer8148-01/2009
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.