Stärkung ausgewählter inklusiver Wertschöpfungsketten im MKMB-Bereich in Zentralamerika



Projektträger: CENPROMYPE - Centro para la promoción de la micro y pequeña empresaLand: North & Central America, regional/multi-country Fördersumme: € 1.100.000,00Beginn: 01.12.2010Ende: 30.11.2013

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt verfolgt das Ziel, unter Einbindung von Mikro- und Kleinunternehmen zur Ankurbelung und Konsolidierung von Wertschöpfungsketten beizutragen, welche sich positiv auf die lokale Entwicklung von grenznahen und benachteiligten Gemeinden auswirken (Einbeziehung von Produzenten der Basis, sowie faire Beschäftigungsbedingungen = "inklusive Wertschöpfungsketten").

Ein hoher Anteil der zentralamerikanischen Bevölkerung, die mit Armut konfrontiert sind - das sind ca. 18 Millionen Personen od. 46,5% - leben in Grenzgebieten. Dabei bieten gerade diese Regionen mit ihrer Vielfalt Möglichkeiten zur wirtschaftl. Diversifizierung im Einklang mit den natürlichen, kulturellen und historischen Potentialen.


Folgende Ergebnisse sollen erreicht werden:

- Die Organisationsstrukturen der zwei - je nach bestehendem Potential - identifizierten Produktionsketten sind in den beiden Grenzgebieten verbessert.

- Die Fähigkeiten für die Unternehmensführung, sowie die Entwicklung von Geschäften der involvierten UnternehmerInnen sind bei den ausgewählten Produktionsketten verbessert.

- Neue Geschäftsinitiativen innerhalb der ausgewählten Produktionsketten wurden entwickelt und fördern eine gerechte Gewinnverteilung.

- Die zentralamerikanischen MKMB-Netzwerke für Holz/Möbel und Alternativer Tourismus, sowie der Rat der zentralamerikanischen MKMBs (CMC) sind institutionell gestärkt.

- Die Erfahrungen des Modells wurden verbreitet.


Die Begünstigten des Projektes sind die Mikro- und KleinunternehmerInnen im produktiven Sektor, die inklusiven Handel in den Grenzgebieten zw. den Ländern Belize und Guatemala, sowie Costa Rica und Panama betreiben. Mit der Einbindung von mind. 300 Kleinunternehmen wird eine direkte und indirekt armutsmindernde Wirkung auf ca. 1600 Beschäftigte erreicht.

Die zentralamerik. Institution CENPROMYPE übernimmt die Durchführung und arbeitet dabei direkt mit staatl. Instanzen, Produzentenorganisationen und den KleinunternehmerInnen selbst zusammen.

Projektnummer2658-00/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Industrie und Gewerbe
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.