Stärkung der kleinbäuerlichen Gemüseproduktion im Tschad



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre HilfeLand: Chad Fördersumme: € 55.100,00Beginn: 21.01.2014Ende: 20.07.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projektes ist es, die ländlichen Haushalte in der Region Wadi Fira im Osten Tschads durch Capacity Development zu unterstützen, um damit die Ernährung der Familien sicherzustellen.

Ca. 40 Gruppen von Gemüsebauern und -bäuerinnen sowie 100 sehr arme und besonders gefährdete Frauen werden in ihren technischen und organisatorischen Fähigkeiten gestärkt und ihr Einkommen nachhaltig durch verbesserte landwirtschaftliche Produktionsmethoden sowie durch neue Netzwerke gesteigert. Zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit ländlicher Wertschöpfungsketten werden folgende Prioritäten definiert:

- Die ProduzentInnen werden im Zugang zu Produktionsmitteln (Land, Saatgut, Geräte, Stärkung von Kapazitäten) unterstützt und in allen relevanten technischen Bereichen geschult.

- Der Mehrwert der Produkte wird durch unterstützende Maßnahmen im Bereich Lagerung, Verarbeitung und Kommerzialisierung profitabler Produkte gesteigert.

- Die organisatorischen Fähigkeiten verschiedener AkteurInnen (ProduzentInnen, Transporteure, HändlerInnen) werden gestärkt, um Wertschöpfungsketten besser nutzen zu können. Unterstützt wird dies durch einen Multi-AkteurInnen-Konsultationsrahmen und die Implementierung eines Marktinformationssystems.

Resultate:

1: Die bereits existierenden Gruppen von Gemüsebauern- und bäuerinnen sind besser organisiert und die sehr armen Frauen haben einen besseren Zugang zu kultivierbaren Tieflandsflächen.

2: Mitglieder der Gruppen der Gemüsebauern- und bäuerinnen und sehr arme Haushalte haben Zugang zu technischer Beratung und materieller Unterstützung, um ihre Gemüseproduktion während der Regenzeit und zwischen der Trocken- und Regenzeit zu steigern.

3: Der Mehrwert der profitablen landwirtschaftlichen Produkte wurde gesteigert und die organisatorischen Fähigkeiten der AkteurInnen der Wertschöpfungskette wurden gestärkt.

Projektnummer2325-06/2014
MittelherkunftOEZA
Sektor Landwirtschaft
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.