Unterstützung eines nachhaltigen, gemeinschaftsbasierten Friedensprozesses in Norduganda



Projektträger: GEZA - Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbHLand: Uganda Fördersumme: € 68.000,00Beginn: 01.10.2009Ende: 31.12.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Projektziele: Unterstützung friedlicher Konfliktlösung, Reintegration, Sicherstellung der Partizipationsmöglichkeit der Bevölkerung in zwei Sub-counties der Distrikte Pader und Amuru an Planung und Steuerung des Wiederaufbauprozesses.


Zielgruppen: Community-based Organisationen (CBOs) der Sub-counties in Pader und Amuru, VertreterInnen des Ältestensrates der Acholi, bereits zurückgekehrte, zurückkehrende und während des Konflikts in den Herkunftsdörfern gebliebenen Bevölkerung, VertreterInnen der Lokalregierung


Erwartete Resultate:

1.) In den 2 Sub-counties wurden Kapazitäten für Friedensförderung über Capacity-building für lokale CBOs und über den Aufbau von Friedenskomitees gestärkt und ausgebaut.

2.) Unterstützt durch ACORD und UWOPA, haben die Friedenskomitees mit den lokalen Organisationen soziale Verträge mit der Bevölkerung erarbeitet und abgeschlossen, haben regelmäßig Fortschritte, Probleme und notwendige Schritte für die Förderung sozialen Friedens auf lokaler Ebene mit der Bevölkerung analysiert, mit der Bevölkerung Mikroprojekte zur Friedensförderung entworfen und bei der Durchführung begleitet, bei Konfliktfällen als MediatorInnen agiert, sowie Erfahrungen und Anliegen der Bevölkerung für weiteres Advocacy eruiert.

3.) In Zusammenarbeit mit den Friedenskomitees wurden die Erfahrungen durch ACORD und UWOPA für Advocacy aufbereitet und gemeinsam mit den Friedenskomitees und lokalen Autoritäten auf Ebene von zivilgesellschaftlichen Foren und Netzwerken sowie durch UWOPA in politischer, insbesondere parlamentarischer Arbeit weiterverfolgt.

4.) Durch 4 Austauschbesuche in andere Distrikte in Norduganda und Südlichem Uganda, Medien- und Advocacy Arbeit sowie Versammlungen der Parlamentsabgeordneten mit der lokalen Bevölkerung wurden die Anliegen und Bedürfnisse der Bevölkerung Nordugandas zentraler positioniert, Vorurteile und regionale Ressentiments verringert und überregionale Allianzen aufgebaut.

Projektnummer2319-07/2009
MittelherkunftOEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.