Zentrum für soziale Inklusion - EDINET



Projektträger: pro mente Oberösterreich - Gesellschaft für psychische und soziale GesundheitLand: Moldova Fördersumme: € 67.700,00Beginn: 01.08.2011Ende: 31.07.2014

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt ‚Zentrum für soziale Inklusion – EDINET’ in Moldau der Organisation pro mente Oberösterreich soll einen Beitrag zur Entwicklung der moldauischen Gesundheits- und Sozialversorgung in Edinet (Distrikt im Norden) leisten.

Das ‚Psychiatrische Internat’ in der Stadt Briceni, eine psychiatrische Langzeitpflegestation für 350 PatientInnen ohne Rückführungsabsicht, ist geprägt durch das Fehlen jeglicher therapeutischer und pädagogischer Versorgung, schlechte allgemeine Bedingungen, geringe finanzielle Mittel und die vorherrschende allgemeine Stigmatisierung und Exklusion von Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

Folgende Ziele sollen erreicht werden:

1. Aufbau eines Freizeitbereichs im Internat (Adaptierung und Ausstattung von Räumen: Cafeteria, Gymnastikraum, ‚Casino’).

2. Aufbau von arbeitstherapeutischen Angeboten im Internat (Einrichtung von Werkstätten für Holz, Keramik und Textiles Arbeiten; Schulung von pädagogischem Personal).

3. Einführung von modernen therapeutischen Angeboten:

a) Durchführung von Workshops für das lokale Personal (in Zusammenarbeit mit österreichischen ExpertInnen).

b) Durchführung eines Workshops samt Besuchsprogramm in Linz für eine Gruppe moldauischer ExpertInnen zur Vermittlung und Veranschaulichung moderner Methoden.

4. Aufbau eines Zentrums für soziale Inklusion im Zentrum der Stadt mit unterschiedlichen ‚niederschwelligen’ Angeboten:

a) Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeit für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

b) Zentrum für Anti-Stigma-Arbeit zur Überwindung der sozialen Ausgrenzung der Zielgruppe.

c) Organisation von regionalen und nationalen Veranstaltungen zur Vorstellung und Verbreitung (über das Internat hinaus) von Leitlinien zur Inklusionsarbeit.

Im Projekt sind VertreterInnen anderer Vereine sowie aus Bereichen der lokalen und regionalen Verwaltung eingebunden, um größtmögliche Akzeptanz und breites Interesse für die Arbeit zu erreichen.

Projektnummer8108-08/2011
MittelherkunftOEZA
Sektor Andere soziale Infrastruktur und Leistungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.